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Project

Fotos: ANB, Hannah Van Nieuwenhuyse

Kontakt

Agentschap voor Natuur en Bos West-Vlaanderen
Zandstraat 255, bus 3 - 8200 Brugge (Sint-Andries)
Tel. +32 (0)50 45.42.51
E wvl.anb@vlaanderen.be

Agentschap voor Natuur en Bos
Vlaams Bezoekers- en Natuureducatiecentrum De Nachtegaal,
Olmendreef 2 - 8660 De Panne
Tel. +32 (0)58 42 21 51
Website: www.vbncdenachtegaal.be

IWVA, Intercommunale Waterleidingsmaatschappij van Veurne-Ambacht
Doornpannestraat 1 - 8670 Koksijde
Tel. +32 (0)58 533 833

Bezoekerscentrum IWVA
Doornpannestraat 2 - 8670 Koksijde
Tel. +32 (0) 58 53 38 33
Website: www.iwva.be

VMW
Hoofddirectie
Vooruitgangstraat 189- 1030 Brussel
Tel. +32 (0)2 238 94 11
 
VMW
Directie West-Vlaanderen
Roggelaan 2 - 8500 Kortrijk
Tel. +32(0)56 23 17 11

Zusammenarbeiten für Natur und Wasser

Kooperationsabkommen für Trinkwasserversorgung und Naturentwicklung

An der Küste nutzten die Intercommunale Waterleidingsmaatschappij van Veurne- Ambacht (IWVA) ('Interkommunale Wassergesellschaft von Veurne-Ambacht') und die Vlaamse Maatschappij voor Watervorziening (VMW)  ('Flämische Wasserversorgungsgesellschaft') wirtschaftlich das Dünenwasser als Trinkwasser, wodurch der Grundwasserspiegel absank und wodurch dann eine Reihe von Pflanzen- und Tierarten verschwand. Dies führte zu Spannungen mit dem Natursektor.

Seit einigen Jahren wurde eine Zusammenarbeit zwischen den Trinkwassergesellschaften und der flämischen Behörde aufgenommen, wobei vereinbart wurde, die Gewinnung von natürlichem Grundwasser in den Dünen auf ein nachhaltiges Niveau zu bringen und alternative Formen der Trinkwassergewinnung vorzusehen (wie z.B. das Infiltrationsprojekt der IWVA in Oostduinkerke).

Die IWVA stoppte im Juli 2002 in "Cabour" mit der Gewinnung von Grundwasser.
Im Februar 2005 vertraute die IWVA die Verwaltung von "Ter Yde" in Oostduinkerke (26 ha) und von "Cabour" in Adinkerke (88 ha) der Agentschap voor Natuur en Bos (ANB) ('Agentur für Natur und Wälder') an. Dank dieser Vereinbarung konnte "Ter Yde" mit dem "Hannecartbos" zusammengefügt werden und mit der IWVA-Domäne "Ter Yde" zu einem zusammengefügten flämischen Naturschutzgebiet "Ter Yde" von 122 ha ausgeweitet werden.
Am 8. Februar 2006 wurde der Verwaltungsplan für die IWVA-Domäne "Ter Yde" genehmigt. Die Durchführung davon ist nun vollauf im Gange. Es wurden schon Beweidungseinheiten angelegt, Tümpel gegraben, Pappeln gefällt, … In 2008 wird ein Spazier- und Fahrradweg  durch den "Hannecartbos" und die IWVA-Domäne "Ter Yde" angelegt. Am 1. März startete eine 'Gebietsperspektive für die fossilen Dünen von Adinkerke, inklusive der Verwaltungspläne für das flämische Naturschutzgebiet "Die Dünen und Wälder von De Panne", Teilgebiet Garzebekeveld und Cabour'. Dieser Verwaltungsplan wurde kürzlich fertiggestellt. "Cabour" wird in Kürze einen Teil des flämischen Naturschutzgebietes "Die Dünen und Wälder von De Panne" ausmachen. Inzwischen hat die ANB bereits mit einigen kleinen Verwaltungsarbeiten  und einer Mäh- und Beweidungsverwaltung begonnen.

In 2006 beendete die VMW ihre Wassergewinnungsaktivitäten in Bredene-De Haan und gab ihr Terrain (17,5 ha) in die Verwaltung der ANB. ANB wird dabei mit 'Natuurpunt vzw.' zusammenarbeiten. In 2008 begann man mit der Erstellung eines Verwaltungsplans für die Domäne. Inzwischen wurden überflüssige Absperrungen in dem Gebiet bereits entfernt, sodass dort eine große Beweidungseinheit entstand, die bis zum angrenzenden flämischen Naturschutzgebiet "D'Heye" durchläuft.

Warum nachhaltig?

Das Projekt ist durch die Zusammenarbeit zwischen dem Wassergewinnungssektor und der für die Naturverwaltung befugten Agentur der flämischen Behörde innovativ. In der organisierten Zusammenarbeit richtet man das Augenmerk auf eine Trinkwasserversorgung und  Naturerhaltung auf lange Sicht und es liegt eine gründliche wissenschaftliche Untermauerung vor.

Was kann man dort besuchen?

Im flämischen Naturschutzgebiet "Ter Yde", im flämischen Naturschutzgebiet "Die Dünen und Wälder von De Panne" und im mittelalten Dünengebiet von Bredene-De Haan gibt es eine Reihe von frei zugänglichen Erholungsmöglichkeiten. Die IWVA-Domänen und die VMW-Domäne sind jedoch nur mit geführten Spaziergängen zu besuchen.